Donnerstag, 31. Oktober 2013

Eine Hexe im Anflug

Naja, fliegen tut sie nicht wirklich und sie sieht eher süß und nicht gruselig aus, doch so habe ich dies ja auch beabsichtigt.

Obwohl ich heuer nicht Halloween feiere, habe ich doch eine Torte gemacht und zwar für die Tochter von lieben Freunden. Wieder einmal hatte ich freie Hand, es hieß nur: Deine Torten sind so gut - und aussehen tun sie auch toll. Da freut man sich - und wenn es dann noch von der "Kleinen" bzw. "Großen" heißt: "Deine Torten kann man nicht nicht mögen" - da freut man sich gleich doppelt.

Jedenfalls habe ich mich für eine grüne Torte mit ein paar Kürbissen und einer Hexe drauf entschieden. Innen ist diese Nusstorte mit Schokocreme versteckt. Jetzt kann ich nur noch sagen: Happy Halloween!




Sonntag, 27. Oktober 2013

Für den besten Chef

Im Vorjahr, als mein Chef seinen 40. Geburtstag feierte, machte ich ihm ein Kuchenbuffet, welches heuer wohl anders aussehen würde. Da ich vor einem Jahr noch keine Ahnung von Rollfondant hatte (bzw. erst kurz zuvor davon hörte und ich nur einen etwas misslungenen iPhone-Torten-Versuch dabei hatte), sahen die Torten, Schnitten und Kuchen damals so aus:




Hätte mein Motivtortenwahn ein Jahr früher begonnen, hätte es dort sicherlich den einen oder anderen Hingucker gegeben. Aber auch diese haben angeblich sehr gut geschmeckt.

Vor wenigen Tagen hatte mein Chef nun seinen 41. Geburtstag und was bekam er wohl von mir? Das ist wohl unschwer zu erraten: Natürlich eine Torte - für den besten Chef, den man sich nur vorstellen kann!!!! Und ich habe mich sehr über seine Aussage gefreut: "Solch eine schöne Torte habe ich noch nie bekommen!"


Leider ist die Farbe auf dem Foto wieder einmal nicht naturgetreu, da das Bild erneut erst gegen Mitternacht geschossen wurde. Unter der Masche befindet sich eine Nusstorte (Rezept siehe hier).

Nun hoffe ich nur noch, dass die Torte auch geschmeckt hat.


Kleines Dankeschön

Wie ihr in meinem Blog bereits lesen konntet, war ich bei der heurigen Tortenshow in Hamburg. Dass Hamburg eine wunderschöne Stadt ist, wusste ich bereits, da ich dorthin mit Freunden vor einigen Jahren einen Städtetrip gemacht hatte. Um jedoch - zusätzlich zum Internet - Informationen über die Stadt einzuholen, haben mir zwei Kolleginnen Reiseführer von Hamburg geborgt.

Leider hatte ich in den letzten beiden Wochen noch keine Zeit, etwas zu backen, daher bekamen sie erst diese Woche ihre Bücher zurück und zwar je mit einem kleinen Dankeschön-Herz (wirkt vielleicht am Bild größer,  der Kuchen war nur etwa 10 oder 12 cm groß).

Unter der Fondanthülle versteckte sich eine Nusstorte nach diesem Rezept.


Freitag, 18. Oktober 2013

Tortenshow 2013, auch ich war dabei

Nein, nicht als Teilnehmer des Wettbewerbs, aber schauen wir mal, vielleicht ja bei der Tortenshow 2014 ;-)

Ziemlich spontan, sprich vorletzten Samstag, habe ich mich entschieden, zur Tortenshow nach Hamburg zu fahren. Daher auch "nur" als Besucherin und nicht als Teilnehmerin. Und außerdem weiß ich nicht, ob ich mit den dortigen Kunstwerken auch nur annähernd hätte mithalten können.

Ich war ziemlich gespannt, einerseits wie groß die Messe ist, andererseits natürlich auch auf die Torten sowie die Vorträge, welche ich ausführlichst besucht habe.

Mit dem Zug bin ich am Donnerstag gemeinsam mit Christine nach Hamburg gefahren. Dort haben uns Natalie, Marianne und Susanne vom Bahnhof abgeholt und ich bekam sogar Begleitschutz bis zum Hotel, worüber ich zu dieser späten Stunde auch sehr froh war.

Am Freitag war Sightseeing angesagt - zumindest für Christine, Natalie, Susi und mich. Marianne, die Chefjurorin, hatte bereits Verpflichtungen bei der Tortenshow.

Nach einem kurzen Besuch des wunderschönen Michels und einer beeindruckenden Schifffahrt durch den Hafen sowie die Speicherstadt besuchten wir noch die zu dieser Zeit stattfindende Ausstellung der Pandas am Rathausvorplatz, machten Fotos vom Rathaus und gingen zur Binnenalster. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es auf die Reeperbahn ins Panopticum. Dieses Wachsfigurenkabinett besitzt eine große Anzahl an Figuren, zum Teil auch von guter Qualität, doch nicht wirklich vergleichbar mit einer gewissen "Madame" aus London (bzw. mittlerweile der halben Welt) - doch auch der Preis ist nicht vergleichbar, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich angemessen.

Am Abend sahen wir uns den König der Löwen an - ein wirklich sehr empfehlenswertes Musical.

Wollt ihr auch Fotos von unserem Besichtigungstag in Hamburg sehen?

Doch der eigentliche Grund unserer Reise war ja die Tortenshow, welche von Samstag bis Sonntag in der Handelskammer stattfand. Ich habe eine große Anzahl an Vorträgen besucht, am Samstag den gesamten Nachmittag, sodass ich die Torten eigentlich erst am Sonntag genauer betrachten konnte. Auch am Sonntag besuchte ich noch Kurse, doch zu den Kursen und den wunderschönen Torten lasse ich die Bilder sprechen:

Vorträge:

Maisie Parish - Katze

 
Christina Cooper - Patchwork Cutters

 
Anita Willems - Zuckerartistik 
(dies fand ich besonders spannend, da ich mich mit dem Zuckerziehen 
zuvor überhaupt nicht beschäftigt hatte)

Maisie Parish - Figur

Marianne Daubner - Modellierschokolade

Diandra Porz - Royal Icing 2 (Zuckerrosen)

Zu einigen Vorträgen habe ich leider keine Bilder. Ich besuchte überdies Dekoration mit Spitze bei Jens Oprzondek, Zuckerblumen für Anfänger bei Katarina Pfaffenroth und Teetasse bei Stephan Rathmann-Jaehnichen.


Und nun zu den eigentlichen Highlights des Events - den Wettbewerbstorten. Anbei einige der rund 120 Kunstwerke:















Direkt nach der Tortenshow ging es für mich mit dem Nachtzug nach Hause und was ich dabei feststellte: Seekrank kann man nicht nur auf See werden ;-)


Sonntag, 6. Oktober 2013

Der Berg ruft

Für einen Kletterer zum 30. Geburtstag eine Torte zu kreieren, das war wieder einmal eine kleine oder besser gesagt eine etwas größere Herausforderung für mich. Ich wusste nicht so genau, wie ich beginnen sollte. Ein Berg, ein Kletterer und das Steiermark-Herz, dies alles sollte auf der Torte Platz finden.

Ich begann mit dem Herz samt Schriftzug "Steiermark". Da ich keinen so großen Herzausstecher hatte, machte ich mir mit Papier eine Schablone und schnitt das Herz aus Modellierfondant mit einem Schneiderädchen aus. Darauf klebte ich die Buchstaben. Wie man die Buchstaben am einfachsten ausstechen kann, das findet ihr hier.

Um einen Berg darstellen zu können, musste die Torte hoch werden, daher habe ich kleine Tortenformen (20er-Durchmesser) doppelt gebacken und übereinander gestapelt und mit Marmelade gefüllt. Danach wurde geschnitzt. Ich schnitt einen Teil der Sachermasse ab, klebte Teile oben und seitlich dazu und machte auch aus den Bröseln noch Masse, welche ich an den Felsen klebte. Irgendwie entstand dadurch doch ein Berg, welchen ich mit Marmelade und Zartbitterganache einstrich und danach mit grauem Rollfondant überzog.

Dann stürzte ich mich über einen Kletterer. Da ich sicher gehen musste, dass dieser nicht "abstürzt", erhielt er einen Lollystick in den Bauch gerammt - so konnte nichts passieren. Außerdem wurden noch einige Steine am und rund um den Berg befestigt und auch die Zahl 30 zierte den Felsbrocken.



Ich wünsche euch, liebe Eva und lieber Christoph, alles, alles Gute in der Steiermark!

Kitty zum 18. Geburtstag

Nein, ich war in letzter Zeit nicht untätig, aber ich kann doch die Bilder nicht vor Überreichung der Geburtstagstorten in das Netz stellen. Aus diesem Grund kommen heute gleich zwei Beiträge, da die Geburtstagskinder nun ihre Überraschung bereits kennen.

Eine Freundin hat mir schon vor einiger Zeit erzählt, dass ihre Schwester ein riesiger Hello-Kitty-Fan ist und sie ihr daher zum 18. Geburtstag eine Torte mit "der" Kitty darauf schenken möchte.

Die Torte hat die Freundin selbst gemacht - die Deko habe ich ihr natürlich sehr gerne modelliert. Die 18 kam auch noch dazu. Und so sah der Cake-Topper aus:




Samstag, 5. Oktober 2013

Bastelstunde

"Hilfe", das war mein erster Kommentar, als ich das Foto sah und mich eine Freundin gebeten hat, diese bestimmte Figur für die Geburtstagstorte ihres Sohns zu machen. Doch ich meinte: Wir können es ja mal versuchen. Als Problem stellte sich für mich die Figur auf einem Bein dar.

Heute war es dann so weit. Pünktlich zur Mittagsstunde, als gerade im gesamten Land die Sirenenprobe durchgeführt wurde, kam Anita mit einer Torte "bewaffnet" und voller Neugierde, wie denn das Dekorieren funktioniert.

Vorab gesagt: Ich freue mich wirklich, dass ich wieder jemanden für das Dekorieren von Torten begeistern konnte. Ich glaube, sie dachte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ihr diese Arbeit so viel Spaß macht.

Begonnen haben wir mit dem Einfärben des Fondants. Es musste blau werden, da das Ziel eine Figur eines Computerspiels auf einem Podest (=Torte) aus Wasser war. Wie das Spiel heißt, hab ich leider bereits wieder vergessen. Dann wurde die Torte mit wunderschönem blauen Fondant eingedeckt.

Danach stürzten wir uns auf die Deko der Torte. Es mussten sechs Säulen und viele Steine für Bögen gemacht werden, um die Deko rund um die Torte zu gestalten. Zuerst zeigte ich Anita kurz, wie ich das machen würde und überließ sie danach ihrem Glück. Sie hat zuvor noch nie mit dem Material gearbeitet, hatte den Dreh jedoch sofort heraus.

Während Anita die Tortendeko machte, versuchte ich mich an der Figur, was sich als nicht gerade einfach herausstellte. Eine Figur auf einem Bein herzustellen, ist alles andere als leicht. Noch dazu, da wir keine Zeit zum Trocknen hatten. Unsere Arbeitsteilung war wirklich super - Teamwork pur ;-)

Wir haben nach Fertigstellung alles bestmöglich abgestützt, daher gibt es auch leider noch kein Foto ohne Küchenrollenstütze - doch das bekomme ich hoffentlich - sofern die Torte sicher zu Hause ankam - auch noch.

Ich habe wieder einige Rückschlüsse geschlossen, was ich bei der nächsten Figur sicherlich anders mache, doch wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. So sah jedenfalls das Ergebnis aus:



Der Nachmittag war super nett, das gemeinsame Basteln ist sehr entspannend und ein angenehmer Ausgleich zum stressigen Alltag sowie eine absolute Abwechslung zum normalen Büroarbeitstag.

Ich hoffe, das Geburtstagskind hat viel Freude mit der Torte.

Nachtrag: So sah die Torte ohne Stützen aus: