Samstag, 31. August 2013

Zucker trifft Kuchen...

... dies war der Titel unseres gestrigen Tortendekorierkurses.

Als ich vor Ostern bei Marianne Daubner (Zuckerwelt) den Kurs gemacht habe, lernte ich Natalie vom Online-Shop Kuchenwelt kennen. Toll ist, dass Natalie in der Stadt wohnt, in welcher ich arbeite, sprich in Wels, im Herzen Oberösterreichs, und ich somit immer schnell mit "Tortensachen" eingedeckt werde. 

Vor wenigen Wochen haben Marianne und Natalie einen ersten Tortenkurs für Wels vereinbart - und da ich endlich wieder einmal in Gesellschaft modellieren wollte, habe ich mich natürlich sofort angemeldet. Zum Glück sofort, denn innerhalb von nur 1,5 Tagen war der Kurs ausgebucht!

Gefreut habe ich mich außerdem sehr, dass auch eine ehemalige Studienkollegin beim Kurs teilgenommen hat. Leider sehen wir uns äußerst selten, daher dachte ich: "Super, da können wir mal wieder richtig viel quatschen." - Hm, hab ich nur gedacht, denn zum Quatschen kamen wir leider nicht wirklich. Waren viel zu sehr mit unseren Torten beschäftigt ;-) Doch das Ratschen werden wir bald nachholen, haben wir beschlossen, und dabei werden wir auch modellieren. 

Nun zum Kurs: Es war ein Basiskurs, sprich es ging darum, einige grundlegende Fakten sowie das Eindecken von Torten und Basics zum Thema Modellieren zu erfahren. Klar, den Großteil hatte ich bereits gehört, gelesen oder selbst angewendet. Doch es kann nie schaden, etwas nochmals zu hören, einen Profi zu haben, den man auch spezielle Fragen stellen kann, die man vielleicht bisher noch in keinem Forum fand und außerdem habe ich natürlich auch Neues erfahren und gesehen. Es war wirklich ein sehr netter und informativer Abend.

Marianne hat uns eine halbe Arche Noah innerhalb von wenigen Minuten "gebastelt", fand ich wirklich toll. Ich finde es bewundernswert, ganz ohne Bild unterschiedlichste Figuren in so kurzer Zeit mit dieser Präzision herzustellen. Zuerst gab's ne Katze, dann nen Hund außerdem noch einen Frosch und einen Pinguin, zwischendurch einfache Röschen, welche ich auch gleich für meine Torte nachgemacht habe und außerdem zeigte sie uns auch, wie man Ribbon Roses macht, welche ich bereits auf diesem Gugelhupf probierte.

Da meine Eltern heute Hochzeitstag haben, habe ich ihnen diese Sachertorte gestern gemacht und im Kurs verziert.


Donnerstag, 29. August 2013

Geburtstagsherz

Eine liebe Freundin feiert heute ihren 18. (oder so?!) Geburtstag und natürlich sorge ich da für was Süßes.

Die Torte ist wiederum eine Sachertorte (ich glaub, ich muss schön langsam mal ein anderes Rezept versuchen), diesmal erneut in Herzform und mit meinem - vor ein paar Tagen erstmals versuchten - Blümchen verziert.

Letzten Sonntag hatte ich nämlich die Eingebung, dass ich mal Blumen machen muss. In meinem Kurs vor Ostern haben wir ja Blumen geformt - so richtig mit Draht und so, doch damit konnte ich mich nicht wirklich anfreunden (wobei sie mir sooooo gut gefallen, daher werde ich es bald erneut probieren - vielleicht bzw. hoffentlich lag es damals daran, dass ich einfach noch keine Erfahrung mit dem Umgang mit Fondant und Blütenpaste hatte). Hier habe ich nun nur ein paar Blätter ausgedünnt mit dem Ball-Tool und in der Mitte ein paar Silberkügelchen hinein gegeben. Ich finde, dass diese Art, eine Blume zu gestalten, ein ganz nettes Ergebnis liefert.

Den Tortenabschluss bilden halbierte Herzen.

Die Qualität des Fotos ist leider erneut wieder nicht berauschend, da es ziemlich spät noch geschossen wurde.

Doris, alles Gute!!!!!!



Tipp, um Zuckerkleberreste verschwinden zu lassen: Und ja, ich weiß: Die Schrift ist nicht ganz gerade. Als ich dies feststellte habe ich noch versucht, es einigermaßen zu retten. Da bereits alles geklebt war, konnte ich die Buchstaben nicht richtig verschieben. Ich habe sie dennoch jeweils ein bisschen verrückt und mit meinem "Staubsäckchen" und einem Pinsel anschließend versucht, die Zuckerkleberrückstände unsichtbar zu machen. Hat ganz gut geklappt (mit "Staubsäckchen" kurz darauf pudern und den Rest mit einem großen, weichen Pinsel weg streichen).



Dienstag, 27. August 2013

Torte für Arzt

Eine weitere Torte stand auf dem Programm und zwar hat mich meine Kollegin gefragt, ob ich ihr nicht ein Rettungsauto machen könnte. Naja, Autos sind nicht so ganz mein Ding, doch ich meinte, ich kanns ja mal versuchen.

Darauf sagte sie, dass sie mit ihrem Freund auf die Geburtstagsfeier eines Arztes geht und sie ihm gerne eine Torte mit einem Rettungswagen schenken würden. Ich zeigte ihr ein paar Fotos mit Spritzen, Stethoskop, Pflaster etc. auf Torten und bei einer Torte mit blutigem Pflaster meinte sie: "Das ist sie, sowas will ich!" Ich: "Aber ohne einem blutigen Pflaster?" "Nein, das Blut muss rauf", sagte sie. Naja, wenn sie meint ;-)

Jedenfalls gab's - wieder mal ne Sachertorte - mit Spritze, Stethoskop (das zuerst überhaupt nicht halten wollte), Tabletten etc. Die Nadel der Spritze ist ein Zahnstocher in Silberfarbe getunkt, ansonsten ist alles aus Fondant. Bin mal gespannt, was meine Kollegin nächste Woche berichtet.





Und liebe Blogleser: Es geht weiter - morgen oder übermorgen folgt der nächste Bericht über eine Torte. Daher schaut immer wieder mal vorbei. Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher. Und sobald ich ein bisschen mehr Zeit habe - also nicht in den nächsten 3 Wochen, sondern erst gegen Oktober - werde ich versuchen, auch mal etwas zu erklären oder euch das eine oder andere Buch vorstellen. Versprochen.

Freitag, 23. August 2013

Kitty-Torte in Herzform für die süße Anna

"Die Anna ist meine neue Freundin. Ich habe mit ihr heute viel Spaß gehabt!" waren die Worte meiner Nichte, als vor einigen Wochen eine Freundin mit ihrem Patenkind zu mir kam und gemeinsam mit uns einen netten Nachmittag im Pool und danach im Kino (bei der Monster-Uni) verbrachte. Die Godi der Kleinen hat mich nun gebeten, für den 5. Geburtstag eine Hello-Kitty-Torte zu machen. Aber natürlich, mach ich doch gerne.

Vorgabe war eben "Hello Kitty" und "Mädchentorte" - sprich die Torte wurde pink.

Ich finde die Herzform immer wieder schön, daher hab ich mich für diese entschieden. Außerdem wollte ich die Kitty etwas höher stellen. Aus diesem Grund kam ein Muffin (upside-down) als Podest unter die Kitty. Für Stabilität sorgt darin ein Strohhalm mit Schaschlikspieß darin.

Eigentlich wollte ich wieder Blümchen auf die Kitty-Torte geben, doch dies habe ich ja beim letzten Mal bereits gemacht, daher kamen Herzen, der Name und das Alter auf die Torte.

Die Borte sowohl unter dem Podest als auch unter der Torte habe ich mit dem Muschelmodellierwerkzeug gemacht. Ach ja, das Fondant für den Überzug der Torte ließ ich marmoriert, passt - finde ich - ganz gut.

Nun hoffe ich nur noch, dass die Kleine von der Torte begeistert ist - Godi und Mama gefällt sie schonmal. Und schmecken soll sie natürlich auch.


Dies war nun die letzte Torte dieser Woche, doch nächste Woche geht's weiter: Eine Torte für einen Arzt steht auf dem Programm. Wie diese genau aussehen wird, werdet ihr spätestens am Freitag erfahren (denn jetzt weiß ich es selbst noch nicht). Und außerdem werde ich nächsten Freitag wieder einen Kurs bei Marianne Daubner (www.zuckerwelt.at), welcher von Natalie Gojer von www.kuchenwelt.at organisiert wird, besuchen. Kurzum, auch nächste Woche wird wieder Neues hier zu finden sein. Damit ihr nichts versäumt, werdet doch "Follower" meines Blogs. Ich würde mich darüber sehr freuen.

Und für die vielen Besuche in dieser ersten Woche möchte ich mich bei euch allen sehr, sehr herzlich bedanken. 

Auch über Kommentare würde ich mich natürlich freuen. 

Beste Grüße und einen schönen Abend noch.

Donnerstag, 22. August 2013

Ein Törtchen zum Abschied

Eine liebe Freundin hat mich um einen Gefallen gebeten und zwar wollte sie - gemeinsam mit den anderen Kollegen - einer Arbeitskollegin zum Abschied ein Törtchen schenken. Ich hatte - wie sie sagte - völlig freie Hand. Das liebe ich ja besonders, da ich ohnehin immer was Neues probieren will. Einziger Wunsch war die Aufschrift: "Zum Abschied für Doris"

Ich wollte eine neue Farbe probieren - dies wurde die Grundfarbe der Torte. Ich finde diese wunderschön, doch leider kommt der wirkliche Farbton auf den Fotos nicht ganz rüber. Ich habe zwar beim Fotografieren das Tageslicht bestmöglich genutzt, das geeignetste Fenster gesucht und mit iPad, iPhone und Spiegelreflex Fotos geschossen, doch ganz zufrieden bin ich trotzdem nicht. Ich werd euch zwei Fotos von iPad und iPhone zeigen, damit ihr den direkten Unterschied seht. Die Aufnahmen mit der Spiegelreflex muss ich erst ansehen, vielleicht liefern ja diese bessere Ergebnisse.

Bei der Deko habe ich mich für Blumen entschieden, welche ich auf diese Art und Weise bei einer Torte der Tortentante entdeckt hatte. Dazu habe ich mit Hilfe eines Rollenschneiders gleich breite Streifen geschnitten, diese etwas antrocknen lassen und danach entsprechend abgeschnitten und zu einer Blume zusammen gedreht. Beim Aufkleben musste ich aufpassen, dass nicht zu wenig Kleber an der Schnittstelle hängen blieb, doch auch nicht zu viel, da ansonsten die Patzer auf der Torte wären.

Ich fand diese Art der Deko toll, werde ich sicherlich - vielleicht mit anderen Motiven - wieder einmal machen.

Die Torte ist erneut jene Sachertorte, welche ich in letzter Zeit ständig mache.

Besonders gefreut habe ich mich, da mir sofort per Facebook mitgeteilt wurde, dass die Torte soooooo lecker und schön war. Danke vielmals.

Nun die Fotos, wobei ich finde, dass die Farbintensität noch stärker war, als man auf den Fotos sehen kann - leider.



Montag, 19. August 2013

Golf ist ihre Leidenschaft...

...und Opern sind es auch. Und Torten sind meine Leidenschaft, doch da ich Jonas Kaufmann sicherlich nicht zufriedenstellend modellieren hätte können, kam auf die Torte einer lieben Bekannten ein kleiner Golfplatz.

Und nein, das war keine Torte zum Geburtstag, da wäre ich etwas zu spät dran - doch ich konnte ihr zum Geburtstag keine Torte mitbringen, da zuerst ich nicht da war und dann sie, dann wieder ich, dann wusste ich nicht, wann sie mich wieder besucht und dann war es soooooo heiß, dass mir das Eindecken mit Fondant ohnehin nicht gelungen wäre... Aber nun ist sie fertig und überreicht ;-)

Dies war Torte Nr. 2 von gestern, auch eine Sachertorte, doch diesmal in Kastenform.

Für jemanden, der sich beim Golfspiel überhaupt nicht auskennt, war das nicht wirklich einfach. Was gibt es denn auf einem Golfplatz und wie sieht das alles aus? Im Internet habe ich mir Golftorten angesehen, einige Teile heraus gefischt und auf meiner Torte zusammen gebastelt. Ich glaube, sie hat sich gefreut :-)


Und täglich grüßt das Murmeltier... "Jägerinnentorte"

Momentan sieht es wirklich so aus, als ob ich täglich eine Torte machen würde. Und auch in den nächsten paar Wochen stehen noch einige auf dem Plan. Gestern jedenfalls waren es gleich zwei zu zwei völlig unterschiedlichen Themen. Eines hatten sie jedoch gemeinsam: Beide wiesen auf das Hobby der Empfängerin hin. Und noch etwas war gleich - der Inhalt unter dem Fondant.

Heute ist der 44. Geburtstag meiner Arbeitskollegin und da sie immer meine Tortenfotos sehen will - ich ihr diese stets per Mail zukommen lasse, da sie einen Beitritt zu Facebook vehement verweigert - dachte ich mir, ich schenke ihr mal ein Original. Fotos sah sie ja bereits genügend.

Sie hat ein für Frauen eher unübliches Hobby: Sie ist leidenschaftliche Jägerin. Daher sollte die Torte auch irgendetwas mit der Jägerei zu tun haben. Während die Torte im Rohr war, habe ich ausgiebig gegoogelt und schlussendlich kam ich zu folgendem Resultat (leider sind die Farben aufgrund der fortgeschrittenen Stunde beim Fotografieren etwas anders als am Original):


Zur Herstellung der Deko noch ein paar Worte: Für das Geweih habe ich eine Schlange gerollt, an beiden Enden spitz, in der Mitte geteilt und ein paar Einschnitte gemacht und diese Teile auf die Seite gebogen und etwas mit den Fingern geformt. Anschließend kam ein Zahnstocher einige Zentimeter hinein und das Ganze wurde zum Antrocknen auf die Seite gelegt. Für den Baum habe ich einen Kegel geformt und von oben begonnen, mit einer kleinen Schere Einschnitte zu machen - immer im Kreis rundherum, bis ich unten ankam. 

Samstag, 17. August 2013

Autotorte

Eine Kollegin hat mich bereits vor Monaten gefragt, ob ich zum Geburtstag ihres Freundes ein Auto (sollte wie sein Polo aussehen) machen könnte. Naja, ich habe mein Bestes gegeben, jedoch bereits zuvor gesagt, dass ich das sicherlich nicht so genau schaffe und schon froh bin, wenn man erkennt, dass es ein Auto ist.

Gewünscht wurde eine Nusstorte mit Nussfüllung. Ein gutes Nusskuchenrezept habe ich ja, doch eine Nusscreme, da musste wieder ein Experiment gestartet werden.

Ich liebe  Puddingbuttercreme, daher dachte ich: Die muss doch auch mit Nüssen gut schmecken. Ich fand die Creme sehr lecker, traute mich jedoch nicht, diese zum Fondant zu geben. Aus diesem Grund kam die Creme nur als Füllung in die Torte, außen herum wurde als Kleber für das Fondant Schokobuttercreme verwendet. Und die Torte hat gefallen und geschmeckt.


Schuhtorte für meine Schwester

Was passt wohl zu meiner Schwester? Richtig, Schuhe. Und was kam daher auf die Geburtstagstorte für meine Schwester? Richtig, ein Stöckelschuh. Und in welcher Farbe? Naja, jeder, der meine Schwester kennt, weiß die Antwort.

Begonnen habe ich mit dem Modellieren des Schuhs aus Blütenpaste bereits einige Tage zuvor. Als Vorlage hielt ich mich (ein bisschen) an den Schuh im Buch Betty's Sugar Dreams.

Wüsste man, wie man den Schuh zum Trocknen am besten stützt, würde es richtig schnell gehen. Das Formen des Stöckels war kein Problem, das Ausschneiden der anderen Teile auch nicht, doch sie wollten nicht so ganz zusammenhalten. Irgendwie gestützt mit Papier und Küchenrolle habe ich es dann geschafft.

Wenige Tage (ich glaub 2) später war der Schuh getrocknet und hart. Den Kleinen habe ich ihn vorab schon gezeigt mit dem Hinweis: "Das ist eine Überraschung für die Mama, das dürft ihr nicht erzählen!" Im Nachhinein erfuhr ich, dass Melanie meinte: "Godi hat was für dich gemacht, aber ich darf es dir nicht sagen." Naja, zumindest hat sie nur das ausgeplaudert, was sich meine Schwester ohnehin dachte.

Bei der Torte wollte ich ein Experiment wagen: Sie sollte nicht nur außen rot-dominierend sein, sondern auch innen "brennen". Daher entschied ich mich, einen Red-Velvet-Cake zu machen. Ein Rezept aus dem Internet war schnell gefunden, der Teig wurde super weich und auch geschmacklich sehr gut, die Creme war nicht so ganz mein Fall und die gesamte Torte war, naja, nicht schlecht, doch es fehlte das gewisse Etwas.

Die Torte machte ich bereits für die Geburtstagsparty, die einen Tag vor dem eigentlichen Geburtstag stattfand. Am Vortag erhielt ich noch meine Lieferung mit dem Magic Decor. Ich habe mir eine Silikonform zum Probieren und ein Kübelchen Magic Decor gekauft und dies sofort für jene Torte verwendet.

Eingefärbt mit roter Pastenfarbe ging ich genau nach Beschreibung vor und gab die bestrichene Matte wenige Minuten in das Backrohr. Es war wohl eine Minute zu kurz, da sich die Dekoration nur schwer aus der Matte lösen lies und dann auch etwas einriss. Außerdem klebte das fertige Produkt noch ein bisschen. Ich versuchte es gleich nochmals, ließ es etwas länger im Rohr und war begeistert. Die Spitze löste sich super aus der Form. Meine Torten werden künftig sicher öfters damit geschmückt.

Das fertige Produkt war eine innen rot-weiß-rote Red-Velvet-Torte mit schwarzer Fondantschicht, rotem Blütenpastenschuh, roter Magic-Decor-Spitze, dem Namen meiner Schwester, ihrem Alter und einem kleinen Herzchen, welches ich mit Fondant und einer Silikonform herstellte. Der Schuh "lebte" nicht lange, da ich ihn am nächsten Morgen zerbrach, ungeschickt wie ich bin...


Törtchen und Lollis für zwischendurch

Während meiner Urlaubszeit hielt ich es irgendwie keine 3 Tage aus, ohne etwas zu backen oder zu modellieren. So gab es zum Drüberstreuen mal n kleines Törtchen (schaut am Foto groß aus, hatte jedoch nur 20 cm Durchmesser) und eines Morgens hatte ich die glorreiche Idee, Lollis für die Kleinen meiner Schwester zu machen. Dies könnte doch nicht so schwierig sein, oder?

Ich habe mir im Internet ein Foto gesucht, meinen Modellierfondant hervor gekramt und begonnen. Eigentlich ganz einfach: Ein paar Schlangen (2 oder 3 - je nach Farbenanzahl) zusammendrehen, etwas glatt rollen und anschließend spiralenförmig aufwickeln. Ein Lollipop Stick hinein und trocknen lassen. Die Kleinen waren begeistert und haben diese, im Gegensatz zu den gekauften Lollis, sogar aufgegessen.



Geburtstagstorte Noelle


"Wir hätten heute eine Torte gekauft, doch keine hat Noelle so gut gefallen, wie deine Torten - und geschmeckt hat ihr die damals auch so gut." Das ist ja mal ein schönes Kompliment, oder? Somit war  klar, dass ich für die am nächsten Tag stattfindende Geburtstagsfeier eine Torte machen würde.

Ein Blick in den Kühlschrank: Ja, Zutaten dürften sich ausgehen. Die Nusstorte wurde gebacken und dann überlegt: Welches Motiv macht man für ein 11jähriges Mädchen. Vorgaben bekam ich absolut keine. Auf die Frage, welche Farben ihre Lieblingsfarben sind, hieß es: giftig - pink, gelb, grün.

Ok, das war ja schon mal ein kleiner Ansatz, doch welche Torte konnte ich in giftigen Farben gestalten? Zum Glück hatte ich Urlaub, sodass ich den ganzen Nachmittag dem Backen opfern konnte. 

Ich kramte meine Bücher und Zeitschriften betreffend Motivtorten hervor und begann zu suchen. Die Torte sollte nicht zu kindlich sein, trotzdem aber jugendlich wirken. Ich entschied mich für ein Päckchen, eine große Schleife mit Masche sollte rund um die Torte. 

Wenige Tage zuvor habe ich im Internet geschwungene, stehende Ziffern gesehen. Die wollte ich auch ausprobieren. Außerdem sollte noch ein Geschenksanhänger mit dem Namen auf die Torte und die Schleife sollte nicht glatt sondern geprägt sein. 

Während die Torte noch im Rohr war bzw. dann auskühlte stürzte ich mich über die Schokocreme und das Einfärben des Fondants. Über die Farbkombination (was wird pink, was grün und was gelb) wurde ich mir erst beim Eindecken klar. 

Für diese Torte hatte ich den ganzen Nachmittag zur Verfügung und somit richtig viel Zeit und diese ließ ich mir auch, da ich sie sehr genau und ohne "Patzer" verzieren wollte. Klappte etwas nicht so ganz, wurde es neu gemacht. Und das Wetter spielte auch mit, denn die Tage zuvor hatte es noch 35 Grad, an diesem Tag war es zum Glück etwas kühler, sodass das Arbeiten mit dem Fondant auch keine allzu großen Probleme bereitete.

Nach ca. 7 bis 8 Stunden Arbeit (inkl. Backen etc.) war ich fertig (im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich merkte, dass ich auch mal was trinken sollte, darauf vergaß ich den gesamten Nachmittag) und megastolz, denn dies war die erste Torte, bei der ich nichts zu kritisieren hatte. Es waren keine Dellen, keine Risse, nichts mit Deko kaschiert, alles saß genau an seinem Platz. 

Diese Blumen hatte ich zuvor auch noch nie probiert, gingen aber super einfach und sehen meiner Meinung nach sehr nett aus.


Motorrad

Vor einigen Monaten habe ich mit einer ehemaligen Schulkollegin Fondantfiguren modelliert. Nach meinem Modellierkurs habe ich die Figuren und die Blumen auf Facebook gestellt. Sie wurde dadurch darauf aufmerksam und hat mich gefragt, ob ich ihr dies zeigen könnte und danach sofort das Gestalten von Motivtorten für sich entdeckt.

Da sie für ihren Schwager zum Geburtstag eine Torte mit einem Motorrad machen wollte, hat sie mich um Hilfe gebeten.

Ich sollte ihr das Motorrad modellieren. "Ob ich das kann, weiß ich nicht, doch ich werde es versuchen", war meine erste Reaktion. Eigentlich waren Fahrzeuge - vor allem mit 2 Rädern - nicht unbedingt meine Favouriten, da diese auf der Torte nicht ohne Hilfsmittel stehen.

Bei diesem Motorrad habe ich - mit Hilfe eines Fotos - zuerst die Räder modelliert und danach sofort Schaschlikstäbchen durch die Räder gesteckt, damit man das fertige Motorrad danach mit Hilfe dieser Stäbe fest auf die Torte stellen konnte. Danach habe ich Teil für Teil weiter modelliert, alles zusammen geklebt und mit einem Stück einer Plasikwasserflasche eine Scheibe gemacht.

Als Problem haben sich für mich die filigranen Teile (Lenker und Rückspiegel) dargestellt bzw. die Befestigung dieser. Ein Lenker brach ab, kurz bevor das Motorrad abgeholt wurde, daher habe ich noch einen geformt, mir schwarzer Lebensmittelfarbe angemalt und mitgegeben , sodass er, sobald er trocken war, montiert werden konnte. Die Lenker waren aus Blütenpaste, der Rest aus Modellierfondant.


Freitag, 16. August 2013

fruchtig-frische Sommerschnitten

Ab Mitte Juli hatte ich 2 Wochen Urlaub - toll, denn dies waren die 2 heißesten Wochen des Sommers. Ich habe diese Zeit genossen, einiges an Hausarbeit gemacht und auch immer wieder gebacken, wie zB diese fruchtigen Topfenschnitten.

Der Boden wurde folgendes Biskuit:

5 Eier
20 dag Zucker
1 Löffel Vanillezucker (diesen mache ich immer selbst, ansonsten ein Päckchen)
20 dag Mehl
1/2 bis 1 Päckchen Backpulver
Zitronenschale oder Zitronensaft (ich nehme meist Zitronenschale, welche ich mir im Winter gemeinsam mit Orangenschale auf Vorrat für das gesamte Jahr mache)
5 Esslöffel lauwarmes Wasser

Eier trennen, Eiklar mit Wasser schlagen, Zucker und Vanillezucker beimengen, Dotter unterrühren, Zitronenschale dazu, Mehl mit Backpulver unterheben. Ich backe dies bei ca. 190 Grad goldgelb.

Darüber habe ich etwas Marillenmarmelade gegeben und darauf die Topfencrememischung von Dr. Oetker. Diese schmeckt sehr lecker, muss man nur Topfen und Milch (siehe Verpackung) hinzu geben und in den Kühlschrank stellen. Verziert habe ich die Schnitten mit frischen Marillen und Mandarinen aus der Dose.


McQueen

Nicht nur meine Nichte feierte im Juli ihren Geburtstag, auch der Junge einer ganz lieben Freundin wurde 4 und bekam dazu von mir eine Lightning-McQueen-Torte, sehr ähnlich jener, die ich bereits für Tobi, meinen Neffen gemacht habe. Diesmal war keine Schokomasse mit Marmeladenüberzug unter dem Fondant sondern eine Sachermasse nur mit Schokoglasur (da der Kleine keine Marmelade mag). Anscheinend kam die Torte im Kindergarten sehr gut an, was mich natürlich sehr freute :)


Memis Geburtstagstorten

Im Juli wurde meine "große" Nichte 4 Jahre alt und wozu wurde die Godi wieder verdonnert? Nein, natürlich hat die Godi gerne eine Torte für den Kindergarten und eine für die Geburtstagsfeier zu Hause gebacken.

Im Kindergarten gab es wieder eine Sachertorte mit Blumen und einer Hello Kitty. Bei Mädels in diesem Alter kann man ja mit einer Kitty nicht viel falsch machen.



Für die Torte zu Hause habe ich sie gefragt, was sie will. Angefangen bei Micky Maus über Minny, Daisy, das Wunderhaus bis hin zu Prinzessinnen wurde alles gewünscht. Schlussendlich hat sie sich für ein Schloss entschieden. Dieses wurde in "Mädchenfarbe" - sprich pink - gehalten. Einerseits habe ich viel zu spät begonnen, andererseits war das Wetter nicht optimal (viel zu heiß), daher wollte das Fondant absolut nicht, wie ich wollte.

Die Türme sind ausgestochenes Biskuit mit Marmelade zusammen geklebt. Das Überziehen dieser kleinen Türme hat mir am meisten Probleme bereitet. Hier habe ich so richtig gemerkt, dass man einerseits Zeit und andererseits Übung braucht, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Die Torte selbst war die Himbeer-Schachbrett-Torte von chefkoch.de, erstmals "eingepackt", da Schlagsahne nicht in Kontakt mit Fondant kommen darf. Dazu habe ich die Torte normal gebacken, einen Kreis ausgestochen, die Torte in der Mitte auseinander geschnitten, den Boden in einen Tortenring gegeben, den ausgestochenen Kreis als neuen Rand hinzu gefügt, die Mitte mit Sahne gefüllt, den Deckel darauf gegeben und außen rundum mit Marmelade eingestrichen. Hier nahm ich Himbeermarmelade, doch die Kerne in der Marmelade konnte man leider teilweise durch das Fondant sehen - zumindest habe ich mir dies eingebildet. Aber aus Fehlern lernt man schließlich.

Damit auch die Eistüten auf den Türmen hielten, habe ich dicke Strohhalme in den Kuchen gesteckt und die Eistüten aufgesetzt. Als die Kleinen dies merkten, waren das Interessanteste die Strohhalme. Die Holztür wurde mit einem Holzmaserungsrollstab geprägt.


Das Geburtstagskind mit Geschwistern und Mama (meiner Schwester).

Donnerstag, 15. August 2013

Cowboy-Tortenaufleger

Nach meinen Backwahn im April und Mai hatte ich den Vorsatz: Im Juni wird nichts gebacken! Daran habe ich mich auch gehalten, doch Modellieren wird man wohl noch dürfen ;-)

Eine Freundin hat mich gebeten, ob wir nicht für den Geburtstag ihres Sohnes etwas gemeinsam machen könnten. Irgendwie hatte ich jedoch zeitmäßig ein großes Problem, weshalb wir so verblieben, dass ich Cake Toppers mache und ihr das Modellieren zu einem späteren Zeitpunkt zeige.

Motto der Party: Cowboy. Ich fand im Buch von Betty (Betty's Sugar Dreams) diesen süßen Cowboy, außerdem machte ich noch einen Cowboyhut für eine weitere Torte.

Ehrlich gesagt hatte ich etwas Angst, dass ich keine Figur schaffe, daher habe ich mir diese genaue Anleitung gesucht. Zuvor hatte ich nur ein Männchen im Kurs gemacht, ansonsten traute ich mich nicht so wirklich über derartige Figuren, aber ich möchte dies auf jeden Fall öfters mal probieren, denn: Übung mach den Meister!


Gugelhupf mit Ribbon Roses und Küken

Der nächste Geburtstag folgte und mein Geschenk war wieder etwas Süßes. Diesmal entschied ich mich für einen kleinen Gugelhupf mit blauer Blumendeko. Und ein kleiner Gugelhupf war auch noch dabei.

Hier habe ich versucht, Ribbon Roses zu machen. Mir gefällt diese Art der Rosen sehr gut, werde ich mit Sicherheit in Zukunft öfters mal machen.


Das Rezept ist sehr einfach und gelingsicher:

Ölkuchen

gut 1/8 l Öl
1/8 l kaltes Wasser
4 Dotter
25 dag Zucker
1 Zitrone (Saft)
1 Packerl Vanillezucker
28 dag Mehl
4 Eiklar

Schnee schlagen; Dotter und Zucker flaumig rühren, Öl langsam eintropfen, Wasser und Zitronensaft langsam hinein geben, Schnee und Mehl unterheben, 190 Grad ca. 1/2 Stunde

Außerdem brauchte mein Neffe für die Päckchen für seine Kindergartenpädagogin und -helferinnen ein Geschenk. Im Kindergarten wurden Küken ausgebrütet und Tobi war ganz verrückt nach diesen Kleinen, daher gab es für das Päckchen jeweils ein Küken. Außerdem sind auf dem Foto die Ribbon Roses zu sehen, die auf die obigen Gugelhüpfe kamen.


Meine Geburtstagstorten

Auch ich hatte im Mai Geburtstag. Für eine kleine, feine Feier mit meiner Mädelsrunde habe ich sowohl eine saure als auch eine süße Torte gemacht.

Eine saure Torte? Ja, eine Torte aus Brot mit Frischkäse als Creme, Wurst, Käse, Radieschen, Gurken, Tomaten, Paprika etc. Ich fand sie super gut, nur etwas kompliziert zu teilen (das Brot ließ sich nur sehr schwer schneiden).



Doch natürlich gibt es bei mir nicht nur eine "Jause", sondern auch etwas Süßes zum Kaffee und dies war - wie sollte es anders sein - meine Lieblingstorte: eine Nusstorte. Da ich jedoch über Monate hinweg fast immer diese Torte gemacht hatte, hatte ich nun mal genug und entschied;

1. Der Juni bleibt backfrei.
2. So schnell gibt es keine Nusstorte mehr.



Doch jetzt will ich euch das Rezept dieser Nusstorte nicht länger vorenthalten:

Nusstorte

1 1/4 Becher Mehl
1 Packung Backpulver
1 1/4 Becher Zucker
1 1/4 Becher Nüsse
1/2 Becher Benco
1/2 Becher Öl

1 Becher Sauerrahm oder Joghurt
4 Eier



Eier und Zucker flaumig rühren, langsam Öl und Benco dazu geben und mixen, Nüsse hinein, Mehl und Backpulver unterrühren, ganz am Schluss Joghurt unterheben, ganz langsam bei 150-160 C backen (ca 1 h).



Sehr gut passt dazu folgende Schokobuttercreme: 1 Rama ganz lange flaumig schlagen und mit 1 Tafel dunkler Schoko 250 g (geschmolzen und wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt) mixen. Unter die Schokocreme passt im Inneren der Torte saures Ribiselmarmelade sehr gut.

Sandras Geburtstagstorte

Eine liebe Freundin wurde 40 und was gab's wohl von mir? Richtig, eine Torte.

Da ich nur wenige Stunden Zeit hatte für das Backen und Verzieren der Torte und mir diese Blumen sehr gut gefallen, habe ich mich für eine dezente Torte in den Lieblingsfarben des Geburtstagskinds mit Blümchen darauf entschieden.

Diese Blumen sind relativ einfach herzustellen: Es werden 8 Kreise ausgestochen, in der Mitte bin ich jeweils mit einem Zackenrad (mit dem man auch Nähte machen kann) darüber gefahren, dann die Kreise falten (sodass man Halbkreise hat, doch nicht ganz zusammen drücken), diese übereinander stapeln und immer eine Hälfte mit der Hälfte des unteren Kreises zusammenkleben. Nach dem letzten Kreis den ganzen Stapel umlegen und auseinander ziehen, zu einem Kreis drehen und den ersten mit dem letzten Kreis verkleben. In die Mitte noch eine Fondantkugel einer anderen Farbe. Falls die Erklärung nicht verständlich ist und der Wunsch eines Tutorials besteht, kann ich mal eine Bildbeschreibung machen und online stellen.


Muttertagstorte

Zum Muttertag gab es eine Torte, die meine Mutti auch wirklich mag. Sprich: Es gab eine Torte ohne Fondant.

Ich habe mir schon vor längerer Zeit eine Herzform gekauft, doch noch nie verwendet. Zum Muttertag passte diese dann optimal.

Die Torte wurde eine Malakofftorte mit Schlagobers, ziemlich hoch und super lecker. Ganz ohne Fondant konnte ich jedoch nicht, denn das kleine Herz oben ist natürlich rotes Fondant, für die rosa Deko habe ich Pastenfarbe zum Schlagobers gemischt, innen war ein Biskuit mit mehreren Reihen getunkten Biskotten und Schlagsahne dazwischen. Einfach, jedoch sehr gut.


Tobis Geburtstagstorten

6 wird man ja nur ein einziges Mal und daher braucht man dazu auch eine, nein zwei, nein drei Torten. Aber wozu hat man denn eine Godi. Noch dazu, wenn man Wünsche äußern darf, was auf der Torte sein soll.

Mein Neffe wünschte sich eine Torte mit einem Dinosaurier. Eigentlich hatte ich vor, eine Torte mit dem Dinozug zu machen, aber das war mir dann doch zu kompliziert, so entschied ich mich, einen "Langhals" auf die Geburtstagstorte für die Familienfeier zu stellen. Dies stellte sich jedoch auch als eine Herausforderung dar, da der lange Hals des Dinosauriers seine Eigenheiten hatte. Die Torte war wieder eine Nusstorte mit Schokocreme.

Tobi hat sich über den Dino sehr gefreut, auch heute zeigt er mir noch seinen Spielzeugdino (den großen Dino, den er mir als Vorlage mitgab) und den etwas kleineren Fondantdino, der nun in der Glasvitrine steht.



Im Kindergarten war Tobi in der Bienchengruppe (in wenigen Wochen beginnt für ihn der Ernst des Lebens - der Schulalltag). Und daher wurde eine Bienchentorte aus Sachertortenteig gemacht. Über den Blechkuchen kam eine Schokocreme, über den Bienenstock Marmelade und darüber wurden gerollte Fondantschlangen geklebt. Für jedes Kind gab es ein Bienchen - für die Mädchen sogar mit rosa Schleife ;-) Noch am selben Tag wurde ich nach dem Rezept gefragt.



Und Nummer 3, der Lightning McQueen, war für den Kindergeburtstag zu Hause. Meine Schwester hat bereits vor langer Zeit diese Kuchenform gekauft, doch noch nie benützt. Ich wusste zuerst nicht so recht, wie ich die Torte am Besten machen soll, ob dies mit dem Fondant so gut klappt und womit ich die Konturen ziehen soll. Jedenfalls habe ich mir ein bisschen Icing dunkel eingefärbt und damit Konturen gezogen, denn ohne hätte es sehr "bescheiden" ausgesehen. Einfach ist so ein dreidimensionaler Kuchen nicht einzudecken bzw. zu verzieren, doch den Kleinen hat er gefallen und auch geschmeckt. Der Kuchen darunter war eine einfache Schokokuchenmasse mit Marmelade als "Kleber" für das Fondant.


Kitty, Bienchen, Eule etc.

Ein bisschen zu experimentieren, das ist doch ganz lustig. In einem Buch fand ich einfache Blümchen, die ich unbedingt versuchen wollte. Außerdem rückte der Geburtstag meines Neffen immer näher und er war im Kindergarten in der Bienchengruppe - so mussten auch Bienchen hergestellt werden. Überdies fragte eine Freundin, ob ich nicht ihrer Schwägerin den Umgang mit Fondant zeigen könnte. Sie möchte gerne eine Kitty machen. Natürlich wollte ich ihr das zeigen, doch kann ich überhaupt eine Hello Kitty?

So habe ich im Netz ein bisschen gesucht und versucht, selbst eine zu kreieren. Auch eine Eule fand ich, die ich versuchen wollte. Kurzum, es wurde ein bisschen gebastelt und die Blümchen fanden dann auch Verwendung auf einem kleinen Törtchen, welches ich zu meinem Geburtstag in die Arbeit mitnahm. Die Torte wurde jedoch um Mitternacht gemacht - so sieht sie auch aus...


Erstkommunionstorte

Auch eine Erstkommunionstorte für liebe Bekannte stand heuer bereits auf dem Plan. Gewünscht wurde eine Sachertorte. Als Anlehnung für die Gestaltung der Torte erhielt ich die Einladung gemailt, grundsätzlich hatte ich jedoch freie Hand.

Da bei der Einladung die dominierenden Farben grün und lila waren, habe ich auch bei der Torte diese Farben gewählt. Ich wollte einen Kelch auf ein Buch setzen, dies erwies sich jedoch schwieriger als gedacht, da ein Teil sich etwas auseinanderwölbte und ich Angst hatte, dass er nicht wirklich hält.

Am Foto sieht der Kelch ziemlich riesig aus, in Natura kam dieser nicht ganz so groß herüber. Da die Torte jedoch für 20 Personen reichen sollte, wollte ich dann auch keinen kleineren Kelch machen.

Die Tauben und natürlich auch die Schrift wurden mit einem Ausstecher hergestellt, die Kreuze  mit einem Skalpell geschnitten, die Kordel wurde in Anlehnung an die Einladung mit dem Clay Extruder hergestellt.


VW-Bus

Mein Schwager ist Vespa- und VW-Fan. Eine Vespa hatte ich bereits vor wenigen Wochen für einen seiner Freunde gemacht, daher kam auf diese Geburtstagstorte ein VW-Bus.

Wiederum mit einem Modellfahrzeug vor meinen Augen versuchte ich, den Bus zu kopieren. Das Trocknen erwies sich als etwas langwierig, doch mit der Zeit wurde das Modellierfondant doch schön hart. Die Torte war wiederum aus einer Nussmasse mit Schokocreme, die Steine sind kleine Fondantkugeln.


Frühlingsfest im Kindergarten

Für das Frühlingsfest im Kindergarten habe ich für die Kleinen meiner Schwester eine Torte gemacht. Um jedenfalls genügend Fondant  zu haben, machte ich extra noch welchen, doppelte Menge, denn sicher ist sicher. Eins war mir jedoch nach dem Eindecken dieser Torte auch klar: Nie wieder (zumindest in absehbarer Zukunft) mache ich selbst Fondant. Daher wurde sofort ein Kübel mit 7 kg bestellt.

Ich hatte nicht viel Zeit, daher dachte ich mir: Frühling, da beginnen die Blumen zu blühen, auf die Torte kommt eine Blume. 

Das Eindecken der Torte war eine Qual. Das Fondant zog sich wie Kaugummi. Es war unmöglich, die gesamte Torte damit einzudecken, daher habe ich sie streifenweise in unterschiedlichen Farben überzogen, noch eine Sonne und ein paar Schmetterlinge dazu, einen Randabschluss und ein paar Grashalme. 


Radfahrertorte

Der Kollege einer Freundin wechselte in eine andere Firma und daher wurde ich gefragt, ob ich nicht eine Torte zum Abschied "zaubern" könnte, eine Sachertorte, wenn möglich und ein Fahrrad soll auf die Torte.

Ein Fahrrad? Ich hatte ja schon mit der Vespa meine Probleme, doch beim Basteln des Fahrrades merkte ich, wie filigran solch ein Zweirad ist.

Diesmal verwendete ich Blütenpaste, begann früh genug, damit alles gut trocknen konnte, hatte jedoch danach meine Probleme, die einzelnen Radteile der getrockneten Blütenpaste miteinander zu verbinden. Dass das Rad mit Sicherheit nicht alleine stehen würde, war mir schnell klar, daher habe ich ein Stück Torte zu einem Stein geschnitzt, mit Fondant überzogen und das fertige Fahrrad daran angelehnt.

Der Stein hatte wiederum Marmoroptik, das Gras war diesmal gleichmäßig grün und wurde mit dem Clay Extruder hergestellt, ein paar Blümchen und einige nette Worte durften auch nicht fehlen.


Der schlafende Osterhase

Für meine Familie habe ich natürlich zu Ostern eine Torte gebacken - wieder eine Nusstorte, doch diese stellte nur den Sockel für meinen Osterhasen dar. Ich wollte einmal ein anderes Rezept versuchen und wählte die auf dem Blog der "Tortentante" (tortentante.blogspot.co.at) zu findende und im Netz bereits vielgelobte Sachertorte nach dem Rezept von "Oma Buchholtz". Diese Sachertorte ist wirklich sehr gut, sowohl frisch als auch nach mehr als einer Woche schmeckt sie noch. Frisch ist sie eher eine Schokotorte, nach einer Woche eine typische Sacher.

Das Ei, auf welchem der Osterhase beim Bemalen eingeschlafen ist, ist diese Sachertortenmasse, gebacken in einer Schüssel "aus Schweden" und zurechtgeschnitzt. Die Idee dieses schlafenden Osterhasen stammt von Marianne Daubner (zuckerwelt.at).



Ostertorte mit Schaf

Eine gute Freundin meinte: "Ich will auch so ein Schaf, biiiitttte!" Aber natürlich. Und zum Schaf gab es auch eine kleine Torte dazu.

Solch ein Schaf haben wir bereits im Modellierkurs gemacht - und auch mit ein paar Freundinnen, die das Modellieren mit Fondant versuchen wollten, habe ich dieses Schaf probiert, daher hatte ich bereits Routine bei dieser Figur. Beim Eindecken der Torte wollte ich etwas Neues probieren und zwar habe ich das Fondant nicht ganz grün eingefärbt, sondern eine marmorierte Fondantdecke auf die Nusstorte gegeben. Das Gras habe ich mit einem Sieb gemacht, doch diese Technik hat mich nicht wirklich überzeugt, künftig wird der Clay Extruder verwendet. Dies war meine erste Ostertorte, die Osterhasentorte war mit etwas mehr Aufwand verbunden - viel Spaß beim nächsten Post.


Torte mit Vespa

Mein erstes "großes" Tortenprojekt war eine Torte mit einer modellierten Vespa. Meine Schwester und ihr Freund waren zur 40-er-Feier eines Freundes eingeladen. Da das Geburtstagskind bei einem Vespaclub ist, hat mich meine Schwester gebeten, eine passende Torte zu gestalten.

Für mich als völligen Modellierneuling stellte dieses 2-Rad eine große Herausforderung dar. Zu dieser Zeit habe ich mein Fondant noch selbst gemacht, sowohl Marshmallowfondant als auch Gelantinefondant. Mit dem österreichischen Staubzucker (welcher, wie ich später las, noch Kristalle beinhaltet) wurde jedoch das Fondant nicht ganz so fein, mit Puderzucker aus Deutschland (diesen bekommt man leider in Österreich nicht), ging es etwas besser. Aufgrund dieser Zuckerkristalle hatte ich auch kleine Dellen in der Vespa, wie man am Foto sehen kann. Heute nehme ich nur noch gekauftes Fondant, da es viel einfacher zu verarbeiten ist und immer die optimale Konsistenz hat.

Zurück zur Vespa: Von meiner Schwester holte ich mir eine Miniatur-Vespa und versuchte diese bestmöglich zu kopieren. Nachdem dann alles nicht so ganz fest werden wollte (heute weiß ich, dass ich Blütenpaste und nicht Modellierfondant hätte nehmen sollen, denn dann wäre alles etwas schneller gegangen) und auch nicht so wirklich stabil war, habe ich einige Zahnstocher und Draht hinein gesteckt und es irgendwie, mit viel Mühe doch geschafft, dass alles an seinem Platz hielt.

Die Torte "unter der Straße" ist eine Nussmasse mit Schokocreme und einer Schicht Marmelade. Diese Nusstorte schmeckt uns sehr gut und ist überdies für Motivtorten mit Fondant extrem praktisch, da keine Ganache notwendig ist. Das Rezept werde ich bei einem meiner nächsten Posts veröffentlichen.

Anscheinend war die Torte die "Attraktion" des Abends und wurde mehrfach fotografiert - und ich habe sie dann auch auf Facebook beim Geburtstagskind gefunden - und angeschnitten durfte sie an diesem Abend auch nicht werden ;-)


Mittwoch, 14. August 2013

Modellierkurs zum Thema Ostern

Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt, habe ich Mitte März dJ einen Kurs bei Marianne Daubner (www.zuckerwelt.at) besucht. Diesen Modellier- und Blumenkurs sehe ich als den eigentlichen Startschuss für meinen "Tortenwahn" ;-).

Dort hatte ich die Möglichkeit, ein ganzes Wochenende zu experimentieren und bei Fragen eine kundige Hilfestellung zu erhalten. Wir modellierten Hühnchen, Schafe, Häschen und formten auch Blumen bzw. jeder hatte die Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und selbst etwas zu kreieren. Hier merkte ich wieder einmal: Kreativität, was ist das?

Ich hatte auch einen Kuchen mit, da ich mir das Eindecken einer Torte mit Fondant erklären lassen wollte. Schließlich wurde diese Torte mit Schmetterlingen geschmückt und mit einem Abschluss aus Halbkreisen versehen.

Kurzum: Es war ein sehr interessantes, hilfreiches und überaus nettes Wochenende, welches endgültig meine Liebe zu Motivtorten entflammte.

Dies sind meine Ergebnisse des Kurses: